Sonntagszeitung
Fundamentalistisch christliche Studenten werden an Fachhochschulen zunehmend zum Problem. Nach Konflikten in der Lehrer-Ausbildung sorgen sie jetzt auch unter angehenden Sozialarbeitern für Unruhe. In etlichen Schweizer Fachhochschulen (FH) für Soziale Arbeit treten strenggläubige Studenten immer aggressiver auf. Sie wollen andere bekehren oder bezeichnen Homosexualität als Krankheit. Die grösste Deutschschweizer Ausbildungsstätte für Sozialarbeiter, die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), hat
reagiert: Im Dezember hat die Leitung der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW ein vierseitiges Papier mit «Grundsätzen
zum Umgang mit Diversität» an die Studierenden geschickt. Im E- Mail ruft Daniel Gredig von der Schulleitung zu «Zivilcourage»
auf.




























