Vom Zerfall des „Osmanischen Reiches“ bis zur Gründung Israels (via Fidelches Cosmos)

Hinterlasse einen Kommentar

Vom Zerfall des „Osmanischen Reiches“ bis zur Gründung Israels Eine Trilogie – Teil 1 „Land für Frieden“ – unter diesem Motto stand die Regierungszeit von Rabin und Peres. Das kleine Israel, kleiner als Belize und kaum größer als Kuwait (dafür ohne Öl), das gerade mal ein Prozent der Fläche Saudi Arabiens ein nimmt – und 1,5 Promille(!) der Fläche der 18 Staaten der Arabischen Liga – gab Land, doch Frieden bekam es dafür nicht.“ (Tilman Tarach – Der ewige Sündenbock) Von 1516-1918 kontrollierte das Osmanisch … Read More

via Fidelches Cosmos

“Deutsche Mentalität” auf der Mavi Marmara (via Fidelches Cosmos)

Hinterlasse einen Kommentar

Gastbeitrag von Manfred Breitenberger. Diesen Text stellte Manfred Breitenberger am 22.6.2010 als Blog unter dem Titel, "Gleichschaltung und "feiger Hass" nach dem "Stopp" der "Mavi Marmara", in die Freitags-Community. Nach 214 Kommentaren wurde das Blog am 1.7.2010 für weitere Kommentare gesperrt. Bemerkenswerte Kommentare natürlich auch wieder in diesem Blog von "thinktankgirl", "Rahab", "Alien59", "Phineas Freek" und Co. In etwas veränderter u … Read More

via Fidelches Cosmos

Wohin marschiert Ägypten?

Hinterlasse einen Kommentar

Ägypten marschiert aber niemand weiß bisher wohin der Marsch führen wird. Was kommt nach Mubarak und welche Bewegung außer den radikal-islamistischen Muslimbrüdern gibt es in Ägypten noch? Derzeit äußern sich “intellektuelle” Westler zu den Muslimbrüdern und scheinen diesen bereits einen moderaten Anstrich verpassen zu wollen. Mehr

Männlein und Weiblein brav getrennt

Hinterlasse einen Kommentar

ISRAEL Im öffentlichen Nahverkehr, aber auch bei großen Konzerten wird eine rigorose Trennung der Geschlechter vollzogen, zur Freude der Orthodoxen. Dabei hatte das Oberste Gericht anders entschieden

JERUSALEM taz | Zum ersten Mal in der Geschichte des Tel Aviver Auditoriums werden Männer und Frauen getrennt im Zuschauerraum sitzen, wenn der ultraorthodoxe Popsänger Janiv Ben Maschiach Anfang März auf die Bühne steigt. Bürgermeister Ron Huldai gab dem Anliegen des Künstlers nach, in dessen Konzerten gewöhnlich “Keuschheitswachen” aufpassen, dass sich sein Publikum den frommen Verhaltensregeln entsprechend verhält. Mehr

Shovrim Shtika: “Die Dunkelheit vertreiben”

Hinterlasse einen Kommentar

ES IST leicht, angesichts der schmutzigen Welle von Rassismus, die uns überschwemmt, zu verzweifeln. Doch die Medizin gegen die Verzweiflung ist die wachsende Anzahl junger Leute, Söhne und Töchter der neuen israelischen Generation, die sich vereinigt, um sich gegen Rassismus und Besatzung zu engagieren…

Uri Avnery

Mehr

Europa lässt sich von den Judenhassern täuschen

Hinterlasse einen Kommentar

Der militante Judenhass in Europa hat nur die Färbung gewechselt, nicht die mörderische Substanz. Die Gewalttäter gerieren sich als Opfer des “Zionismus”.

Mehr

Immer mehr Rabbiner distanzieren sich von umstrittenem Brief

Hinterlasse einen Kommentar

Der von national-zionistischen Rabbinern verfasste Brief, nach dem Juden keine Häuser und Wohnungen an Nicht-Juden verkaufen oder vermieten dürfen, verliert immer mehr an Rückhalt. Rabbiner Itzhak Perez aus der Stadt Ra´anana hat seine Unterschrift offiziell zurückgezogen. Er ist bereits der dritte Rabbiner, der sich distanzierte. 900 Studenten und Absolventen an den Jeschiwa-Bibelschulen, die der nationalreligiösen Bewegung angehören, haben eine Petition gegen den Rabbinerbrief unterzeichnet.

Mehr

Messianische Juden und christliche Fundamentalisten: Fest vernetzt

Hinterlasse einen Kommentar

Wie sehr die christlich-fundamentalistischen und messianischen Organisationen untereinander vernetzt sind, kann man am Beispiel der Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (AmZI) sehen. Sie wurde bereits 1968 in der Schweiz gegründet und seit 1985 besteht ein selbständiger Verein in Deutschland. Mehr

Zions peinliche Freunde

Hinterlasse einen Kommentar

Was tun, wenn sich Europas Rechtsradikale plötzlich proisraelisch geben?

16.12.2010 – von Michael Wuliger

Wenn in Europa der Winter mit Eis und Schnee einbricht, reist man gern nach Israel (momentane Temperatur in Eilat 23 Grad). Doch nicht touristische Gründe führten vergangene Woche Heinz-Christian Strache und Andreas Mölzer aus Österreich, den Belgier Filip de Winter, den Deutsch-Schweden Patrik Brinkmann sowie weitere Mitreisende aus Dänemark, den Niederlanden und Schweden ins Heilige Land. Die Herren (Damen waren nicht dabei) wollten Verbundenheit mit dem jüdischen Staat bekunden. In einer »Jerusalemer Erklärung« am 7. Dezember versicherten sie Israel ihre uneingeschränkte Solidarität.

alte kameraden Wem die Namen nichts sagen: Heinz-Christian Strache, in seiner Jugend Teilnehmer bei rechtsextremen »Wehrsportübungen«, ist Chef der rechts-populistischen FPÖ. Sein Parteifreund Mölzer ist unter anderem dadurch bekannt geworden, dass er als Abgeordneter im Europaparlament einer Entschließung zum Holocaustgedenken nicht zustimmen wollte. Über Filip de Winter, den Vorsitzenden der flämischen Separatistenpartei Vlaams Belang, ist bei Wikipedia zu lesen, dass er einst eine Rede vor flämischen SS-Veteranen mit dem Himmler-Motto »Meine Ehre heißt Treue« eröffnete. Patrik Brinkmann, deutsch-schwedischer Millionär, hat nach engen Kontakten zur NPD und Mitgliedschaft in der DVU vor geraumer Zeit seinen eigenen rechten Laden »Pro Deutschland« aufgemacht, der mit dezidiert fremdenfeindlichen Parolen das Terrain rechts von der CDU/CSU besetzen will.

Besonders ausgeprägten Philosemitismus kann man also keinem dieser Israelbesucher nachsagen. Ihre neue Nähe zum jüdischen Staat hat andere Gründe. Im rechtsradikalen Spektrum Europas tobt seit einiger Zeit ein Richtungsstreit um die Frage, ob das traditionelle Feindbild Jude nicht obsolet geworden ist und durch militanten Anti-Islamismus ersetzt werden sollte. Schließlich drohe die beschriene Gefahr einer »ethnisch-kulturellen Umvolkung« (Mölzer) eher von Millionen muslimischer Migranten als von den paar übrig gebliebenen Juden. Mehr noch: Im Kampf gegen den Islam sieht sich diese, vom eigenen Selbstverständnis her »moderne« Rechte, mit Israel nolens volens in einer Front, getreu der gern zitierten nahöstlichen Weisheit »Der Feind meines Feindes ist mein Freund«. Ganz nebenbei kann man sich auf diese Weise gleich auch von peinlichen Nazi-Traditionslinien absetzen, mit denen mittlerweile eh kein Blumentopf, sprich, Wählerstimmen zu gewinnen sind. Also wird bei »Ausländer raus«-Kundgebungen auch schon mal mit Israelfahnen gewedelt (so geschehen in Köln).

bündnisse Schöne neue Freunde habt ihr da, werden jetzt mit klammheimlicher Freude Antizionisten jeder politischen Couleur sagen, vielleicht sogar auf ideologische Affinitäten zwischen europäischen und israelischen extremen Rechten verweisen. Gab es nicht schon bei Jabotinskys Zionisten-Revisionisten, den Vorläufern des heute regierenden Likud, offene Sympathien für Mussolinis Faschisten? Schon fragt Lorenz Jäger in der Frankfurter Allgemeinen rhetorisch: »Wächst jetzt zusammen, was zusammengehört?«

Darauf könnte man natürlich antworten, dass ein Land, genauso wie ein Schlagersänger, sich seine Fans nicht aussuchen kann. Fundamentalistische US-Christen etwa gehören zu den treuesten Freunden Israels. Soll das Land die Unterstützung dieser mächtigen Gruppierung ausschlagen, nur, weil deren Anhänger auch glauben, dass den Juden ewige Verdammnis droht, wenn sie sich nicht taufen lassen? So ist Politik eben. Besonders Wagemutige können sogar historische Vergleiche bemühen. Haben die Westmächte im Zweiten Weltkrieg nicht mit Stalin gegen Hitler paktiert? Winston Churchill sagte bei der Gelegenheit im Unterhaus, dass, wenn Nazideutschland demnächst der Hölle den Krieg erklären würde, er ein paar lobende Worte für Satan persönlich finden werde. Da wird man ja wohl auch noch einen Strache oder Brinkmann aushalten können.

Eigentor Doch so recht überzeugen wollen diese Argumente einen selbst nicht. Ein grundsätzliches Unbehagen bleibt. Zwar gehen Israel die neuen Möchtegern-Bündnispartner offenkundig am Tuches vorbei. Kein relevanter Politiker hat für sie Zeit gehabt. Gesprochen haben mit der Rechtsaußen-Delegation nur einzelne Abgeordnete von Schas und Israel Beteinu, Siedlervertreter sowie der Bürgermeister von Sderot. Politische Elite sieht anders aus.

Aber hier in der Diaspora könnte es peinlich werden – und mehr. Sollen demnächst jüdische Gemeinden an einem Tag gegen Fremdenfeinde auf die Straße gehen und am nächsten mit just diesen Rassisten gemeinsam für Israel demonstrieren? Eine atemberaubende Vorstellung. Zumal diese Art Gesellschaft auch sonst nicht gerade koscher ist. Man tritt den neuen Israelfreunden wohl nicht zu nahe mit dem Verdacht, dass ihr Zionismus von der Sorte ist, die am liebsten alle Juden in Israel sähe statt als Bürger des eigenen Landes.

Gewiss: Akuter und physisch gefährlicher als der traditionelle Antisemitismus der europäischen Rechten ist derzeit der neue Judenhass unter Muslimen, ob im Nahen Osten oder in Göteborg, London und der Pariser Banlieue. Aber man muss es deshalb nicht den aus Algerien vertriebenen französischen Juden nachmachen, die aus purem Hass auf Araber seit Jahrzehnten Le Pens so antisemitische wie antimuslimische Front National wählen, Abgesehen davon, dass sie sich politisch damit selbst ins Knie schießen, ist das auch eine Frage der Selbstachtung. Mit bestimmten Leuten gibt man sich nun mal nicht ab. Politik schafft seltsame Bettgenossen, sagt ein englisches Sprichwort. Aber deshalb muss man nicht gleich Perversionen praktizieren.

quelle: juedische-allgemeine.de

http://tinyurl.com/395jrfd

Islamfeindlichkeit wird geschürt, sagt Grosser

Hinterlasse einen Kommentar

Von Miguel Sanches

Berlin. Der Politologe Alfred Grosser gilt als einer der wichtigsten Mittler zwischen Deutschen und Franzosen. DerWesten sprach mit ihm über Antisemitismus in Holland, deutsche Islamfeindlichkeit und schwarze Päpstinnen.

Man sah in ihm jahrelang den Mittler zwischen Franzosen und Deutschen. Und diese Rolle verkörpert der 85-Jährige Alfred Grosser idealtypisch. Aber in den letzten Jahren fiel der deutsch-französische Politologe, der 1975 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekam, immer häufiger als Kritiker der israelischen Politik auf. Grosser ist so frei, auch und gerade weil er jüdischer Abstammung ist. In der NRW-Vertretung hielt er am Dienstagabend eine Rede, als der neue Band des „Handbuchs des Antisemitismus“ vorgestellt wurde. Mit ihm sprach Miguel Sanches über Antisemitismus, Israel und die Sarrazin-Debatte, die auch in Paris nicht verborgen blieb. (…) Mehr

Ältere Artikel

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.